Huhn und Ei

 

Auf Hof Ankersolt leben glückliche Hühner: Sie haben geräumige Ställe und große, teilweise überdachte Ausläufe. Einen Preis für besonders artgerechte Hühnerhaltung erhielten die Ankersolter bereits im Jahre 1998.

Vom 1. Lebenstag an werden Hennen und Hähne auf Hof Ankersolt ökologisch gehalten und mit hofeigenem Demeter-Getreide gefüttert. Auch von den zugesetzten Vitaminen und Mineralstoffen her ist das Futter zu 100 % aus naturreinen Komponenten und frei von Gentechnik.

Selbst zur Gesunderhaltung dient die Natur: Behandlungen erfolgen auf energetischer und homöopathischer Basis sowie mit Kräutern. Aufgrund stetig steigender Nachfrage soll die Hühnerhaltung auf 6000 Hennen mit eigener Aufzucht ausgebaut werden.

 

1. Herkunft der Legehennen

Die Hühner auf Hof Ankersolt wachsen beim Demeteraufzüchter (Norbert Südbrock)
oder bei uns auf Hof Ankersolt auf. Im zuletzt genannten Fall erhalten wir die Eintagsküken vom oben genannten Betrieb. Die Eier aus denen die zukünftigen Legehennen schlüpfen wurden von einer Bio-Elterntierherde gelegt. Die Planung der Aufstallung von Junghennen geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Demeter-Aufzüchtern und den andrenen Demetereiererzeugern.

















2. Legehennenleben in den Ställen

ein Beispiel von unserem neuer 3000er Stall.
Die Legehennen leben in Ställen, die ihnen den Aufenthalt in 3 Zonen ermöglichen.

A. Der Warmbereich (390m²),

der eigentliche Stall hat isolierte Wände und Decken.
Hier befinden sich Nester, Wasser, Futter und Sitzstangen auf verschiedenen Ebenen
auf und unter denen die Hühner sich frei bewegen können.
Der gesamte Boden im Warmstallbereich ist mit Stroh, Sand und Spelzen eingestreut.

B. Der Kaltscharraum (320m² ),

schließt sich an den Warmbereich an, ist überdacht aber nur durch Windschutznetzen
oder Holzwänden begrenzt, sodass hier Außentemperaturen herrschen, Wind und Regen aber abgehalten werden. Dieser Bereich ist ganztags zugängig.
Nur wenn die Temperaturen so stark sinken,
dass die Tränke im Stall einfriert, müssen wir die Zugangsluken nachts, wenn die Hühner ohnehin auf den Stangen schlafen, schließen.
Der Kaltscharraum ist ganzflächig eingestreut,
hier befinden sich Strukturelemente wie Strohballen und Sandbäder.

C. Die Weide (15000qm) und der Geflügellaufhof (330m²).

Hierher gelangen die Hennen vom Außenklimabereich (überdachter Kaltbereich). Die Weide ist mit Busch- und Baumreihen oder Ansaaten von Sonnenblumen strukturiert. Auf die Weide können die Legehennen ab 10.00 Uhr, dann haben sie schon den größten Teil ihres Tagwerkesvollbracht.Hier haben sie, zusätzlich zu den überdachten Bereichen noch einmal 5 m2 pro Henne.
Sollten die Witterungsverhältnisse zu schlecht sein, wie starker Sturm oder Dauerregen, können unsere Legenennen immer noch einen Geflügellaufhof im stallnahen Bereich betreten.

 

BruderHahn/Kücken Mast

Auch die Bruderkücken unserer Legehennen werden kurz nach dem Schlüpfen getötet. Diesen ethisch unhaltbaren Zustand möchten wir gerne mit ihnen als unsere Verbraucher ändern. Bundesweit gibt es dazu mehrere Initiativen, die verschiedene Möglichkeiten der Rassewahl, Fütterung und …….. ausprobieren. Es ist nicht unproblematisch, denn neben der ökologischen und ethischen Nachhaltigkeit muss auch die ökonomische Nachhaltigkeit gesichert sein. Bruderhähne sind in ihrem Fleisch anders als die gewohnten Masthähnchen, sie brauchen länger bis zur Schlachtreife und fressen dabei doppelt so viel Futter wie ein Hähnchen einer genetisch reinen Mastrasse. Die Entwicklung einer Genetik durch die Kreuzung verschiedener Linien, die nur etwas weniger Eier legt und viel bessere Mastergebnisse bei den Hähnen mitbringt liegt im 2-stelligen Millionenbereich, wenn sie denn überhaupt möglich ist.

Wir werden im Jahr 2013 etwa 150 Bruderhähne aufstallen und ab Juli zum Verkauf anbieten. Wir sind gespannt wie es wird.